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173 Railpucks beleuchten 600 Meter Gehweg am Bahnhof Vlissingen

Am Bahnhof Vlissingen wurden rund 600 Meter Gehweg entlang der Gleise mit Railpuck beleuchtet. Insgesamt sind 173 Railpucks auf zwei Gehwege verteilt. Bei einer Leistungsaufnahme von 2,8 Watt pro Leuchte kommt die gesamte Installation auf 484,4 Watt. 600 Meter beleuchteter Gehweg. Weniger als ein halbes Kilowatt Leuchtenleistung. Damit bleibt selbst der Schaltschrank ziemlich gelassen.

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Gleisfeldbeleuchtung entlang von zwei Gehwegen 

Die neue Gleisfeldbeleuchtung erstreckt sich über zwei Gehwege mit einer Gesamtlänge von rund 600 Metern. Entlang der Strecke wurden 173 Railpucks so verteilt, dass das geforderte Beleuchtungsniveau im Gehbereich erreicht wird. 

Für das Projekt ist ein Beleuchtungsniveau von 10 Lux bei einer Gleichmäßigkeit von 0,25 vorgegeben. Die Railpucks sitzen tief im Schienensteg und erzeugen Streiflicht entlang des Gehwegs. So wird die verfügbare Leistung gezielt dort eingesetzt, wo Sicht benötigt wird. 

Das Licht bleibt nah an seinem Arbeitsbereich. Am Gleis ist das sinnvoll. In Vlissingen passt es besonders gut. 

Die Installation wird über zwei Versorgungsschächte gespeist. Acht Sensoren sind gleichmäßig über die Strecke verteilt und unterstützen die bedarfsgerechte Beleuchtung entlang beider Gehwege. 

Moderne Gleisfeldbeleuchtung an einem Bahnhof mit Geschichte 

Der Bahnhof Vlissingen bringt einiges an Eisenbahngeschichte mit. Das heutige Empfangsgebäude stammt aus dem Jahr 1950 und wurde vom niederländischen Eisenbahnarchitekten Sybold van Ravesteyn entworfen. Seit 2010 steht das Gebäude als Rijksmonument unter Denkmalschutz. 

Mehr Geschichte braucht ein Beleuchtungsprojekt an dieser Stelle eigentlich nicht. Den Rest kann der Bahnhof selbst erzählen. 

Die Beleuchtung hat eine praktischere Aufgabe. Sie sorgt für Sicht auf dem Gehweg und fügt sich zurückhaltend in die Bahnumgebung ein. 

Genau hier spielt die Position des Railpuck ihre Stärke aus. Die Leuchte sitzt im Schienensteg und führt das Streiflicht entlang des Gehwegs. Die Architektur darf Eindruck machen. 

Railpuck kümmert sich um den Weg. 

2,8 Watt pro Railpuck 

Eine Zahl fällt bei dieser Installation besonders auf: die Leistungsaufnahme. 

Jeder Railpuck benötigt 2,8 Watt. Bei 173 Leuchten ergibt das eine Gesamtleistung von 484,4 Watt für rund 600 Meter beleuchteten Gehweg. 

Die geringe Leistung hängt direkt mit der Position des Lichts zusammen. Railpuck bringt das Streiflicht aus niedriger Höhe entlang des Gehwegs. Dadurch landet die Energie dort, wo sie für die Sicht tatsächlich etwas bewirkt. 

Konventionelle Gleisbeleuchtung wird häufig aus größerer Höhe geplant. Railpuck betrachtet dieselbe Aufgabe vom Schienensteg aus. 

Bei manchen Beleuchtungsfragen hilft es, den Standpunkt etwas tiefer anzusetzen. 

Für die Praxis am Gleis entwickelt 

Railpuck wird direkt im Schienensteg befestigt. Dadurch bleibt die Installation kompakt und der Einsatz von schwerem Gerät entfällt. 

Die Verkabelung gehört zum System und wird entlang der Schiene geführt. Umfangreiche Erdarbeiten sind dadurch nicht erforderlich. Gerade an Standorten mit begrenzten Arbeitsfenstern macht das einen spürbaren Unterschied in der Ausführung. 

Auch die Montage ist ohne Spannungsfreischaltung der Schiene möglich. Das reduziert zusätzliche Arbeitsschritte rund um die eigentliche Installation. 

Was nicht in den Ablauf hineinmuss, kann ihn später auch nicht aufhalten. 

Railpuck am Bahnhof Vlissingen 

Die Installation in Vlissingen zeigt, wie zielgerichtete Gleisfeldbeleuchtung entlang von Gehwegen eingesetzt werden kann. 173 Railpucks beleuchten rund 600 Meter auf zwei Streckenabschnitten. Die gesamte Leuchtenleistung beträgt 484,4 Watt. 

Das Licht bleibt bodennah und folgt dem Gleisverlauf. Der Bahnhof behält seinen eigenen Charakter, während der Gehweg genau die Sicht bekommt, die dort benötigt wird. 

Das passt ziemlich gut zu Vlissingen. 

Der Bahnhof darf monumental sein. 

Bei der Leistungsaufnahme war das nicht erforderlich. 

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